Fachbereich Deutsch

Jury-Preis und Fahrt zur Leipziger Buchmesse

Wir, die Klasse 8c, hatten die große Aufgabe, als eine der Jury-Klassen für den Preis der Jungen Literaturhäuser die unseres Erachtens nach beste Jugendbuchautorin des Jahres 2025 auszuwählen.

 Klasse 8c

Zuallererst haben wir über mehrere Wochen die nominierten Bücher von Josephine Mark, Kathrin Schrocke und Tanja Witte einzeln gelesen und untereinander ausgetauscht, um uns daraufhin ein Bild von den Texten zu machen und um eine Vorentscheidung zu treffen, was gar nicht so einfach war. Nachdem wir uns schließlich auch die Bewerberinnenvideos angeschaut hatten, fiel unsere Wahl letztendlich auf Tanja Witte und ihren fesselnden Roman “Die Stille zwischen den Sekunden”. Der nächste Schritt bestand darin, ein punktgenau 60-sekündiges Video zu drehen, in dem wir uns als Klasse mit unserer Entscheidung vorstellen. Dieser kleine Film wurde dann auf der Eröffungsveranstaltung im Zuge der Preisverleihung vor laufenden Fernsehkameras abgespielt.

8c video 250

Als eingeladene Juryklasse hatten wir das Glück, live vor Ort mit dabei zu sein, was ein besonderes Erlebnis war: Otto, unser Mitschüler, war mit auf der Bühne, als der Preisumschlag geöffnet wurde, um als einer der Ersten im Namen der Klasse zu gratulieren - der Preis ging tatsächlich an unsere Favoritin Tanja Witte!

Leipziger Buchmesse 8c

Nach der Preisverleihung hatten wir noch die Möglichkeit, uns auf der Messe mit all den vielen Ständen und Aktivitäten umzuschauen, wobei wir in kleinen Gruppen auch verschiedene Autor:innen zu ihren Büchern befragt haben. Uns hat dieses Erlebnis sehr gefallen und wir freuen uns schon auf den 2. Dezember, wenn wir im Literarischen Colloquium Berlin-Wannsee als Klasse eine Veranstaltung mit Tanja Witte mitgestalten können. 

Klara Hanske und die Klasse 8c  

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"Linie 1" am GRIPS-Theater

Daria Vivien Wolf Linie 1 500 Kopie

Im Juni besuchten die 9d und die 10d das Musical "Linie 1" im GRIPS-Theater. Auf der Bühne war im mitreißend spielenden und singenden Ensemble auch Daria Vivien Wolf (Bild) zu bewundern, 2018 Abiturientin am Leibniz-Gymnasium. Ein Besuch des Stückes lohnt sich auch 40 Jahre nach der Premiere des Welterfolgs!

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Podcasts

 

Menschenbilder von der Aufklärung bis zur Romantik - Der Leibniz Literatur Podcast

Im Rahmen des Abiturthemas „Menschenbilder in der Literatur um 1800“ haben die Schüler:innen des GK Deutsch von Herrn Schmäling im Juni 2025 eine Podcast-Reihe entwickelt. Jede der fünf Folgen ist einer literarischen Epoche bzw. Strömung von der Aufklärung bis zur Romantik gewidmet und nimmt Sie und euch mit auf eine kleine Reise in die deutsche Literaturgeschichte: von dem historiPodcast.pngschen Kontext und dem jeweils vorherrschenden Menschen- und Weltbild über ein einschlägiges Textbeispiel in Form eines Gedichts bis hin zu aktuellen Bezügen in die heutige Zeit.
Viel Vergnügen beim Hören!
 
 
Folge 1: Aufklärung von Adonai, Serkan und Tolga
 
Folge 2: Empfindsamkeit von Ella, Frida, Ilai und Nele
 
Folge 3: Sturm und Drang von Jara, Karya, Merit und Mira
 
Folge 4: Weimarer Klassik von Oscar und Oskar
 
Folge 5: Romantik von Lea, Pia und Solveig
 
 

Lyrik-Audioguides des Deutsch LK (Abitur 2023) zur Naturlyrik Johann Wolfgang von Goethes im Sturm und Drang

 

Hier finden Sie eine Auswahl von Lyrik-Audioguides, die die Schüler*innen des Deutsch LK im Frühjahr 2022 konzipiert, verfasst und produziert haben.

Innerhalb von drei Wochen haben sich je 2-3 Schüler*innen auf Spurensuche in dem von ihnen ausgewählten Naturgedicht begeben, Eindrücke, Fragen und Hypothesen notiert, Sekundärliteratur ausgewertet und auf dieser Basis ihre Audioguides entwickelt, die versuchen, den üblichen Rahmen des Interpretationsaufsatzes zu sprengen. 

Die folgenden Audioguides laden Sie und dich als Zuhörer*innen zum Nachdenken ein und bieten Deutungsmöglichkeiten an. Viel Spaß!

Maifest (Goethe) - Audioguide von Ava und Lotta

 

Auf dem See (Goethe) - Audioguide von Zoe und Karla K.

 

Mir schlug das Herz (Goethe) - Audioguide von Anton, Henri und Jakob

 

Ganymed (Goethe) - Audioguide von Hanna und Maryam

 

Mir schlug das Herz (Goethe) - Audioguide von Karla N., Sunniva und Hilde

 

Maifest (Goethe) - Audioguide von Leoni, Aylin und Nisa

 

 

Reimund Gross Woyzeck Aula

Reimund Gross spielt "Woyzeck"

Am 14.10.24 brachte der Schauspieler Reimund Gross (Bild) das Dramen-Fragment "Woyzeck" von Georg Büchner auf die Bühne der Aula des Leibniz- Gymnasiums – und zwar auf eine Weise, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für den 11. Jahrgang verwandelte er das Stück in ein lebendiges Erlebnis. Statt es bloß vorzulesen, schlüpfte er mit unbändiger Energie, facettenreicher Stimme und intensiver Körpersprache in jede einzelne Rolle. Immer wieder ließ Gross uns Zuschauern und Zuschauerinnen den Schmerz und das Leid der Figuren spüren.

Wir arme Leut’! Sehen Sie, Herr Hauptmann, Geld, Geld! Wer kein Geld hat... setzen Sie sich doch mal auf den Platz mit ihrem moralischen Gewicht und laden Sie die ganze Welt auf sich!

Reimund Gross sprach diese Worte Woyzecks mit einer Wucht und Verzweiflung, die den Raum für einen Moment still werden ließ. Mal begleiteten Gitarrenklänge die Szenen, mal verschwand er hinter einer Plakatwand, wenn ein Charakter im Verborgenen bleiben sollte. Trotz minimaler Mittel war die Aufführung ein Beweis dafür, wie viel Kreativität und Hingabe eine Geschichte zum Leben erwecken können. Besonders beeindruckend war es, wie frei und unkonventionell Gross agierte – ob als einfältiger Hauptmann oder als grotesker Esel: Kein Moment war zu albern, wenn er dazu beitrug, die Handlung eindringlicher zu machen. Das Ergebnis? Begeisterte Gesichter und tosende Begeisterung. Das Fazit der Schülerinnen und Schüler: absolut mitreißend und rundum positiv!

Von Leander König, Johannes Lührig, Paul Guischard & Franz Schmuck

"Woyzeck" am Berliner Ensemble

Am 5. November besuchte der Deutsch-Grundkurs von Herrn Titel die Inszenierung des Stückes von Ersan Mondtag am Berliner Ensemble (Premiere 23.09.2023). Positiv beeindruckten das realistische Wald-Camp auf der Bühne, die Musik sowie die schauspielerischen Leistungen. Überwiegend Ratlosigkeit und Kopfschütteln rief dagegen die Besetzung aller Rollen, also auch Marie, mit männlichen Darstellern hervor. In den letzten Jahren wurde Woyzecks Mord an seiner Lebnsgefährtin Marie oft als Femizid gedeutet und inszeniert. Regisseur Ersan Mondtag will zeigen, wie bestimmte gesellschaftliche Bedingungen einen Menschen bis zum Mord treiben können. Dabei geht es ihm nicht allein um Gewalt gegen Frauen, sondern gegen Menschen allgemein (vgl. die Rezension von Katrin Pauly in der Berliner Morgenpost vom 24.09.2023). Trotz dieser durchwachsenen Eindrücke sagten nach der Vorstellung alle, der Besuch habe sich gelohnt.

Von Jörg Titel

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Ausflug der 8c ins Anne-Frank-Zentrum

 Anne Frank Zentrum 8c

Wir besuchten als Klasse 8c am 08.10.24 das Anne-Frank-Zentrum in Berlin Mitte als zusätzliche Vorbereitung für den Besuch des ehemaligen KZs Bergen- Belsen, das wir im Zuge unserer Klassenfahrt besuchen wollen. Zuvor hatten wir uns in Gewi und Deutsch intensiv mit Anne Frank und ihrer Zeit beschäftigt.
Das Anne-Frank- Zentrum besteht aus zwei Teilen, einem eher historischen Teil über Anne Frank,  sowie einem Teil, der sich eher auf das heutige Gedenken konzentriert.
Der erste Teil der Ausstellung hat die einzelnen Abschnitte von Annes Leben durch Bilder, Texte und ausgestellte Gegenstände genauer erklärt, nämlich von ihrer Geburt in Frankfurt, über ihr Leben im Versteck, bis zu ihrem Tod in dem KZ- Bergen- Belsen. In dem zweiten Teil der Ausstellung sprachen wir mit einer Museumsführerin über die verschiedenen Arten des Gedenkens, wie z.B. durch Stolpersteine, Gedenkstätten und Straßennamen. Gelesen haben wir dort außerdem über andere Opfer während der Zeit des Nationalsozialismus.

Wir haben hier einige Schüler:innen zu unserem Ausflug befragt, was ihnen besonders gefallen hat und was sie gelernt haben:

„Mir hat besonders gut gefallen, dass […] uns das alles erklärt wurde und auch sehr interaktiv gestaltet wurde.“( Aaron)

„Ich mochte, dass wir alle eingebunden wurden (…) und dass wir auch über generellen Rassismus/Antisimitismus gelernt haben.“ ( Coco)

„Ich habe neu gelernt, dass außer jüdischen Menschen auch noch viele andere Gruppen von Menschen verfolgt wurden.“ ( Greta)

„Ich habe viel Neues über (…) Geschichten anderer Opfer gelernt“ ( Julie)

Von Otto Lintzel und Matilda Beber

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Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

Lesewettbewerb

Am 2.12.2024 fand der Vorlesewettbewerb der 7. Klassen im Leibniz-Gymnasium statt. Aus allen 7. Klassen traten zwei Schülerinnen und Schüler aus jeder Klasse an. Die Jury bestand aus je drei Lehrkräften und Lernenden.

Jeder der Kandidaten musste zuerst ein eigenes Buch vorstellen und danach wurde ein Fremdtext vorgelesen. Immer nur ein Kandidat war im Raum und las vor. Es war eine schöne ruhige Atmosphäre. Nachdem alle gelesen hatten, mussten noch die Punkte ausgewertet werden und jetzt stand der Gewinner oder die Gewinnerin fest. Es war ein Mädchen aus der 7a. Der zweite Platz ging auch an ein Mädchen aus der 7a und der dritte Platz an ein Mädchen aus der 7b. Wir hoffen, dass ihr jetzt auch Lust habt zu lesen und vielleicht auch teilzunehmen.

Von Laura und Tilda aus der 7a

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